EIN SYMPOSIUM ZUR
ZUKUNFT DER STADT
20.10.2016 | 18:00–04:00
Kunstuniversität Linz, 4010 Linz, Domgasse 1, EG.14
EINTRITT FREI!
WWW.SUPERSTADT.AT Sabine Pollak! Thomas Macho! BECKER+SAMMER+VEJNIK! Lars Moritz! Raoul Kurvitz! R&D! Sabine Kienzer! ­Katrin Köppert! Siegrun Appelt! FAT! Catharine Rossi! Wolfgang Schlag! Otmar Wagner! SUAG! ST.ARS*

Schatten, Dunkelheit, Vergnügen und Gefahr. Die Stadt bei Nacht widerspricht all dem, was die Moderne uns lehrte, also Helligkeit, Transparenz und Rationalität. Aber was wäre die Stadt, wenn sie nicht die Nacht hätte? Nachts gerät sogar die Planstadt außer Kontrolle. Im Dunkeln erweitern sich Stadträume und schrumpfen zugleich. Die Nacht bildet seit jeher eine der interessantesten Facetten des Oeuvres Stadt. Mit der Elektrifizierung des 19. Jahrhunderts wurden die Dunkelheit und Ruhe in den nächtlichen Straßen beendet, die Großstadt des 20. Jahrhunderts erfand geradezu das Nachtleben und bis heute ist es eher die Nacht, die ein Abenteuer verspricht. Das Urbane verlockt erst, wenn es dunkel wird. Nächte sind zum Feiern und zum Lieben da, zum Schlafen und zum Arbeiten. Nachts tun wir das, was tagsüber den Blicken anderer ausgesetzt wäre. Im Schutz der Dunkelheit kann man träumen und Graffiti sprayen, wechselt Kleidung oder Geschlecht und verliert sich in Rauschzuständen. Die Nacht lässt sich schwerer beherrschen als der Tag. Sie ist Lebensraum für Bohemiens und SchichtarbeiterInnen gleichermaßen, für Vampire und Gespenster, für Gangster und Revolutionäre (die immer zuerst auf die Straßenlaternen schießen).

Heute verschwindet der Zauber der Großstadt-Nacht zunehmend. Die „indirekte Beleuchtung“ (Paul Virilio) von Überwachungskameras erhellt auch verborgene Winkel und zugleich fordert der Rhythmus des schlaflosen 24/7-Kapitalismus Arbeit und Konsum rund um die Uhr. Das Abenteuer wird zum inszenierten Event und schließlich wird auch das Lichtermeer der Großstadt durch dekorative Lichtinstallationen ersetzt. Die Domestizierung der Nacht steht also bevor.

SUPERSTADT! 2016 widmet sich eine Nacht lang den Räumen der ungeahnten Möglichkeiten, der Träume, der Angst und Kontrolle zugleich. Nachtarchitekturen wie Clubs, Höhlen und Schlafzimmer werden ebenso thematisiert wie Architekturen aus künstlichem Licht oder solche, die mehr dem Tod als dem Leben gewidmet sind, also Grabstätten, Katakomben, Kenotaphen und Bunker. Nachtaktive Tiere werden ernsthaft diskutiert, Vampire werden hofiert, die Finsternis wird zelebriert, das Clubbing wird akademisiert und schließlich wird auch mit dem Schlaf experimentiert.

Kuratiert von Architektur | Urbanistik: Sabine Pollak, Anja Aichinger, Lars Moritz
Durch die Nacht führt Otmar Wagner.

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PROGRAMM

18:00 ERÖFFNUNG: R. Kannonier, F. Baumann

18:15 SABINE POLLAK Keller, Tunnel, Kenotaph. Architektur der Nacht

18:45 THOMAS MACHO Nacht der Liebe, Nacht der Angst

19:45 JÉRÔME BECKER+FLORIAN SAMMER+LUKAS VEJNIK Bedroom Exodus – Schlaf in Bewegung

20:30 CATHARINE ROSSI Design at Night: Radical Disco

21:00 RAOUL KURVITZ Darkness, Darkness

21:15 SABINE KIENZER & GÄSTE „Blackout“ – Blind Date mit einem unsichtbaren Gegenüber

22:30 SIEGRUN APPELT Dunkelheit – vom Licht geschaffen.

23:00 FAT Wearable

23:30 LARS MORITZ Vo Vampire Vohnen

00:00 WOLFGANG SCHLAG Night in the City. Arbeit und Musik in der Nacht einer Großstadt.

01:00 SUPERPARTY! mit Synthe Kurt


Durch die Nacht führt Otmar Wagner.

Alle Beiträge mit Ausnahme des „Blackout“ (20:45–22:00 im Raum EG.16) finden im Raum EG.14 statt.

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INSTALLATIONEN / PERFORMANCES

PASTA SO LANG WIE DIE NACHT 18:00–00:00 | Gang EG
Wir machen die längsten und schwärzesten Nudeln der Welt und essen die ganze Nacht von einem Teller. Pasta-Performance mit selbstgebauter temporärer Nudelfabrik. Eine Nachtschicht-Fließband-Küche mit Zeit und Liebe.

ALLNÄCHTLICH 18:00–04:00 | EG.17
II IIVIIII-IXIII IIITII IVII II IIO. Eine Installation von SUAG.

BEDROOM EXODUS 18:00–04:00 | EG.03
Ein Katalog von Schlafsituationen außerhalb der vermeintlichen Norm im Rahmen des Forschungsprojekts Bedroom Exodus von Jérôme Becker, Florian Sammer und Lukas Vejnik.

DIE DUNKLE KAMMER 21:45–22:30 | EG.14
Die dunkle Kammer als Ökotektur queerer Medienkultur in postsexuellen Zeiten. Von Katrin Köppert.

HOUSE OF HORROR 0:30–02:00 | K114+K115
Die Installation „House of Horror - Architektur zum Gruseln“ der st.ars* befindet sich in den Kellerräumen K114+K115 und ist ab der Geisterstunde zugänglich.

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VORTRAGENDE / KÜNSTLERINNEN

Sabine Pollak | Architektin, Urbanistin, A

Sabine Pollak studierte Architektur an der TU Graz und Wien, promovierte 1995 und habilitierte sich 2003 für das Fach Wohnbau. Sie leitet gemeinsam mit ­Roland Köb das Architekturbüro Köb&Pollak und arbeitet in den Bereichen ­Urbanistik, Wohnbau, Architekturtheorie und Genderforschung. Sabine Pollak unterrichtete an der TU Wien, der Universität Salzburg, am ­Politecnico di Milano, an der Bauhaus Universität in Weimar, an der Akademie der Bildenden Künste in Wien und an der University of Michigan/USA. Seit 2008 leitet Sabine Pollak die Abteilung Architektur | Urbanistik an der Kunstuniversität Linz.

www.koebpollak.com | www.ufg.at | www.superstadt.at

Thomas Macho | Kulturwissenschaftler, Philosoph, A

Thomas Macho studierte Philosophie und Musikwissenschaft an der Universität Wien, promovierte 1976 mit einer Dissertation zur Musikphilosophie und habilitierte sich 1984 für das Fach Philosophie mit einer Habilitationsschrift über »Todesmetaphern«. Von 1986 bis 1992 leitete er das Studienzentrum für Friedensforschung in Stadtschlaining (Burgenland). Von 1993 bis 2016 lehrte und forschte er als Professor für Kulturgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin, wo er u. a. das interdisziplinäre »Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik« mitbegründete. Seit 2016 leitet er das »Internationale Forschungszentrum Kulturwissenschaften« (IFK) in Wien.

www.thomasmacho.de | www.ifk.ac.at

Jérôme Becker+Florian Sammer+Lukas Vejnik | Architekten, A

Bedroom Exodus ist ein projektspezifisches Forschungskollektiv – initiiert von Jerome Becker, Florian Sammer und Lukas Vejnik – mit dem Fokus auf Schlaf und dessen Verortung. Der Austausch mit anderen Disziplinen wie Soziologie, Anthropologie, Schlafforschung und Zeitgeschichte ist essentiell für eine räumliche Auseinandersetzung mit der „Tätigkeit des Ausruhens“. Eine kritische Betrachtung der aktuellen Schlafpraxis, mögliche Ursachen und eine Bewertung des Status Quo werden mittels Analysen historischer, soziokultureller Hintergründe und Verhaltensmuster erforscht, um in unserer globalisierten Arbeitswelt neue Szenarien und „Spekulationen“ für veränderte Schlafgewohnheiten zu formulieren.

www.bedroomexodus.com

Catharine Rossi | Designhistorikerin, UK

Dr Catharine Rossi is a design historian based at Kingston University, London. She has been involved in researching and curating a number of international exhibitions, including the curation of Space Electronic: Then and Now at the 2014 Venice Architecture Biennale co-curation of Radical Disco: Architecture and Nightlife in Italy, 1965 - 1975 at the ICA in 2015-2016. Her publications include Crafting Design in Italy: from postwar to postmodernism (MUP, 2015), and contributions publications and academic journals such as the Journal of Design History and The Journal of Modern Craft and magazines including Crafts, Disegno and Domus.

fada.kingston.ac.uk/staff/view_staff.php?id=78

Raoul Kurvitz | Künstler, Architekt, EST

Raoul Kurvitz, geboren 1961 in Tallinn (Estland), studierte Architektur an der Estnischen Kunstakademie. Er arbeitet als freischaffender Künstler mit Malerei, Performances, Installationen, Video, Text und Sound, die er häufig in „Totalen Installationen“ verbindet. 1985 gründete er mit Urmas Muru die Gruppe „Rühm T“, das radikalste und innovativste Künstlerkollektiv in Zeiten von Perestroika und der estnischen Unabhängigkeitsbewegung. Der Künstler nahm an vielen internationalen Ausstellungen teil, unter anderem repräsentierte er zusammen mit Jaan Toomik und Siim-Tanel Annus 1997 Estland bei der Biennale in Venedig. Kurvitz unterrichtet außerdem an der Estnischen Kunstakademie sowie am Institut für Architektur und Urbanistik der Technischen Universität Tallinn.

www.kurvitz.com

Sabine Kienzer & Gäste | Journalistin, Kulturmanagerin, A

Sabine Kienzer ist Journalistin und Kulturmanagerin. Ihre Projekte umfassen u. a. die Redaktionsleitung von „splace – kunstmagazin der Kunstuni Linz“ und die Ausstellungsreihe „art & funktion“. Mit „schau – Kunstmagazin für Jugendliche“ leitete sie ein einzigartiges Medienprojekts das Schulen mit KünstlerInnen und dem Kunstgeschehen österr. Museen verband. Sie war Redaktionsleiterin der ORF-Sendereihe „donaudialog“, Koordinatorin von „europa erlesen“ und Projektmanagerin des Journalistinnennetzwerks „Milena“ sowie Autorin zweier Diplomprojekte „Taste the Difference – Sexismus und der Österr. Werberat“ und „ausgeliefert“ – ein Kunstprojekt an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Kunst, für das sie den Dachstein Cult Award erhielt.

www.splace-magazine.at

Katrin Köppert | Queer-Medien-Affekt-Theoretikerin, D

Katrin Köppert studierte Gender Studies und Neuere deutsche Literatur an der Humboldt Universität zu Berlin und promoviert sich mit einer Arbeit zu queer pain in vernacular photography post-war & pre-stonewall. Sie war Stipendiatin des DFG-Graduiertenkollegs „Geschlecht als Wissenskategorie“ der HU Berlin, Erasmus-Visiting Fellow am Gender Institute der London School of Economics und DAAD-Visiting Fellow am USC Dornsife College Los Angeles. Sie unterrichtete an der Universität Siegen und HU Berlin. Seit 2014 ist sie Universitätsassistentin der Abteilung Medientheorie der Kunstuniversität Linz. Sie forscht und lehrt in den Bereichen queer-feministischer und postkolonialer Medienwissenschaft mit den Schwerpunkten Populär- und Amateurkultur, Low Theory, Affect Studies, Mikropolitiken, Media-Ecologies.

blog.mkkt.ufg.ac.at/katrinkoeppert

Siegrun Appelt | Künstlerin, A

Siegrun Appelt setzt sich in ihrer Arbeit mit dem Wechselverhältnis von menschlicher Wahrnehmung und technischer Entwicklung auseinander. Mit ihrem Konzept Slow Light / Langsames Licht, das seit 2008 ihr Schaffen prägt, verfolgt Appelt ein konkretes Ziel: ein gesellschaftliches Umdenken in Bezug auf den Umgang mit Licht und Dunkelheit. Ihr geht es dabei um die Erforschung des nachhaltigen Einsatzes neuer Technologien, deren ästhetischen Möglichkeiten und inwiefern die technologische Präsenz unseren Alltag, unser Verhalten und unser Denken prägt.

www.siegrunappelt.com

FAT | Fashion & Technology Studierende, A

Die Welt der Mode befindet sich im Umbruch. Vielfach wird Mode zum Wegwerfprodukt hergestellt unter unmenschlichen Bedingungen. Die Idee von Mode in Verbindung mit Technologie wirft rasch Fragen nach Privatsphäre oder Ökologie auf. Fashion & Technology, der neue Studiengang der Kunstuniversität Linz unter der Leitung von Ute Ploier und Christiane Luible-Bär, begreift Technologie als Katalysator für innovative und nachhaltige Designlösungen und alternative ästhetische Konzepte im Zeichen der Toleranz.

www.uteploier.com | www.ufg.at

Lars Moritz | Performancekünstler, D/A

Lars Moritz ist Performance-Künstler und experimenteller Stadtforscher sowie Universitätsassistent an der Abteilung für Architektur | Urbanistik der Kunstuniversität Linz. Gründer des Instituts für Alltagsforschung, Erfinder der militanten Wissenschaft der radical bionics, Co-Produzent des performativen Nachrichten­journals AKTION AKTUELL und Mitbegründer von irreality.tv, einer Produktionsplattform für interventionistisches Fernsehen.

www.alltagsforschung.org | www.irreality.tv | www.ufg.at

Wolfgang Schlag | Kulturredakteur, Kurator, A

Wolfgang Schlag ist Weltmusikexperte und Musikjournalist, arbeitet seit 1987 für den Kultursender Ö1 (Österreichischer Rundfunk), gründete das Weltmusikfestival „Glatt und Verkehrt“ in Krems. Seit 1995 ist er als Gestalter zahlreicher CDs im Bereich Weltmusik (Radio France, Rough Guide London, u.a.) tätig. Er betreute im Rahmen des New Crowned Hope Festivals im Mozartjahr 2006 diverse Kunstprojekte. Derzeit Kurator von „Into the City“ bei den Wiener Festwochen.

Otmar Wagner | Performancekünstler, Utopieforscher, D/A

Otmar Wagner (1966) hat „Drama / Theater / Medien“ an der Universität Giessen und „Objekttheater“ an der Hoogeschool voor de Kunsten, Amsterdam studiert. Seit 1992 arbeitet er als freischaffender Performancekünstler und Utopieforscher. Derzeit entwickelt er vorwiegend Essay-Performances (ein Begriff, den er für bestimmte Formen des performativ-aktionistischen Diskurses geprägt hat) und multimediale Konzert-Performances - dabei geht es ihm um ‚gedankliche Territorien, die gesungen werden müssen‘. Daneben sorgt er mit bis zu 12-stündigen Marathon-Lecture-Performances, etwa zur Performancekunst oder zur Geschichte der Gitarrenzertrümmerung, für Furore.

Otmar Wagner Youtube Channel

Anja Aichinger | Architektin, Grafikerin, Coach, A

Anja Aichinger, geboren 1975 in St. Pölten, studierte Architektur an der Technischen Universität Wien und der McGill University in Montreal. Sie führt seit 2006 das Büro anais | architektur.grafik.farbdesign in Wien und lehrt an der Abteilung Architektur | Urbanistik der Kunstuniversität Linz, wo sie seit 2009 das Symposium SUPERSTADT! mitorganisiert. Die Integration gestalterischer und sozial-kommunikativer Aspekte in einer interdisziplinären Arbeitsweise an der Schnittstelle zwischen Körper, Psyche und Raum bildet den Hintergrund für ihre breitgefächerte Tätigkeit.

www.anais.at | www.kurzpark.at | www.ufg.at | www.superstadt.at

R&D | StrategInnen im sozialen, politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Raum, D/F/A

Der Studiengang Raum & Designstrategien wird seit Oktober 2014 von Stadtplaner und Indie-Urbanist Ton Matton geleitet. Der Künstler Antoine Turillon und die Gestalterin Corina Forthuber schlossen sich dem Team rund um die ehemalige Metallklasse bestehend aus Senior Artist Pepi Maier, Werkstattleiter Herbert Winklehner und Studiengangsmanagerin Gertraud Kliment sowie Lehrling Magdalena Penz als Assistentinnen im Dezember 2014 an. Seitdem entwerfen und denken sie mit den Studierenden soziale Raummodelle, kulinarische Utopien und politische Strategien immer auf der Suche nach eigenen Statements auf gesellschaftliche Fragen in Form von Kunst und Gestaltung.

www.ufg.at

st.ars* | Architekturstudierende, D/A

Die st.ars* sind nicht nur eine großartige kanadische Indie-Band, sondern auch ein temporärer Zusammenschluss von Architekturstudierenden an der Kunstuniversität Linz. Heuer verwandeln die st.ars* den Keller des Universitätsgebäudes in ein „House of Horror. Inspiriert von Jahrmarkts-Laufgeschäften bietet die performative Installation Architektur zum Gruseln. Koordination: Anja Aichinger, Architektin, und Lars Moritz, Performance-Künstler, beide an der Abteilung Architektur | Urbanistik der Kunstuniversität Linz tätig.

www.ufg.at

SUAG | Architekturstudierende, Künstlerinnen, D/A

SUAG, “die Super-Arbeitsgemeinschaft”, formiert sich 2016 während des Studiums an der KunstUni Linz. Die jungen/wilden Architektinnen Costanza Coletti, Anna Firak und Elvira Kinzner beginnen sich dort in performativen und künstlerischen Installationen auszudrücken. Mit spielerischer Subversion und in peinlicher Rebellion erforscht SUAG die eigenen Grenzen der alltäglichen Komfortzone. Ihre Installationen richten sich an alle von gesellschaftlichen Zwängen Befallenen und Menschen mit Stock im Rektum.

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KONTAKT

UNIVERSITÄT FÜR KÜNSTLERISCHE UND INDUSTRIELLE GESTALTUNG LINZ
Institut für Raum und Design \\ Architektur | Urbanistik

Hauptplatz 8, A-4010 Linz
+43 732 7898 226
www.ufg.at
www.superstadt.at

KURATIERT VON

Univ.Prof. Dipl.Ing. Dr. Sabine Pollak \\ sabine.pollak@ufg.at
Univ.Ass. Arch. Dipl.Ing. Anja Aichinger \\ anja.aichinger@ufg.at
Univ.Ass. Mag. Lars Moritz \\ lars.moritz@ufg.at

ORGANISATION

Anja Aichinger, Lars Moritz, Hannah Buschek, Katja Puschnik

IMPRESSUM
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SPONSORINNEN

Stadt Linz
Arbeiterkammer Oberösterreich
Baumann Glas
Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Oberösterreich und Salzburg
Wisag
Kunstuniversität Linz